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KLAUS NÜCHTERN
Vorwort | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

Kärnten ist zum einen lei ahns (für Kärntner) und zweitens seltsam (für den Rest). Für den Rest ist es zum Beispiel nicht ganz nachvollziehbar, warum im Quartier der Kärntner Sozialdemokraten, die einen scheinbar sicheren Vorsprung noch verspielten und Haider einmal mehr an sich vorbeiziehen ließen, so ausgelassene Siegesstimmung herrschte und "We are the champions" vom Band lief. Nina Horacek jedenfalls wunderte sich (siehe Seite 10) und trat hernach die fünfstündige Autoreise durchs Schneegestöber retour nach Wien an. Etwas leichter lässt sich die gute Laune der Salzburger Sozialdemokraten nach ihrem historischen Triumph nachvollziehen. Eva Weissenberger hat ihn sich angesehen und berichtet aus Salzburg (Seite 8).

Dass die Retrospektive von Otto Muehl für Aufregung sorgen würde, war klar und vom MAK-Direktor wohl auch kalkuliert. Noch bevor die Erregungswelle ins Feuilleton schwappte, hatte Matthias Dusini von einem Besuch bei Muehl auf dessen portugiesischem Alterssitz berichtet

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