"Schaut eh net traurig"


NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

TIERE Die Tierschutz- und Landwirtschaftssprecher aller Parteien fuhren in die Bucklige Welt, um zu schauen, wo die Kuh der Schuh drückt.

Fachwissen kann man den Herren nicht absprechen: "Die Kuh schaut eh net traurig drein", erkannte etwa FPÖ-Tierschutzsprecher Klaus Wittauer (Besitzer von 98 Kühen) beim Bauernhof-Lokalaugenschein.

  Anlass des Parlamentarier-Ausflugs in die Bucklige Welt ist das Bundestierschutzgesetz, das Bundeskanzler Wolfgang Schüssel bei der Nationalratswahl 2002 zur "Chefsache" erklärt hatte und dessen Beschluss im Ministerrat erst kürzlich am Widerstand der Freiheitlichen scheiterte. Die FPÖ möchte strengere Regeln zum Schutz der Tiere, die ÖVP ist dagegen. Auch Tierschutzorganisationen äußerten sich bislang nur negativ über den Gesetzesvorschlag der Volkspartei. Der Wiener Tierschutzverein, die größte österreichische Tierschutzorganisation, kritisiert, dass die ÖVP Tierschutz nicht in der Verfassung verankern will und der Entwurf weit hinter einigen

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