Väter und Söhne

Kultur | ROBERT ROTIFER | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

LONDON SOUNDFILES Finn Andrews von den Veils und Damian Katkhunda von Obi: zwei bemerkenswerte neue Songwriter mit denkbar unterschiedlichem Background. 

Joe Jackson hat nicht nur tolle Songs geschrieben, er ist auch ein Mann mit Prinzipien. Vergangene Woche ließ Jackson die Londoner Medien wissen, dass er seine New Yorker Wahlheimat verlassen habe, und zwar aus Protest gegen Bürgermeister Bloombergs radikale Tabakfeindlichkeit, die den asthmatischen Gelegenheitsraucher Jackson "wirklich zornig" macht. Zugunsten der britischen Pressure Group "Forest" (Freedom Organisation for the Right to Enjoy Smoking Tobacco) hat Jackson einen Song namens "20-0-3" aufgenommen, benannt nach dem Jahr, in dem das Rauchen in New Yorker Bars verboten wurde. Spätestens seit Adam Ant zur Melodie von "Stand and Deliver" die Worte "Save the gorilla" sang, hat sich wohl kein Musiker aus jener Generation einem derart brennenden Anliegen gewidmet. Bei solch beinharter Zeitkritik fragt sich allerdings auch, ob


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