"Es wird zu viel geduzt"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

LITERATUR Der deutsche Kultautor Max Goldt liest dieser Tage in Wien. Mit dem "Falter" sprach Goldt über das Wetter, Fragen der Herzensbildung, unförmige Karaffen, österreichischen Kaffee, beige Anzüge und Ms. Krabappel. 

Max Goldt, Jahrgang 1958, erfreut sich einer breiten Fan-Gemeinde, sodass seine Lesungen in der Regel ausverkauft sind und seine Bücher, vielfach Sammlungen seiner Kolumnen für das Satiremagazin Titanic, im Handel bleiben, auch wenn die entsprechenden Verlage mittlerweile zugrunde gegangen sind. Auch im Falter hat Goldt schon publiziert. Aus Anlass seiner bevorstehenden Wien-Lesung gab er uns eines seiner seltenen Interviews.

Falter: Sie haben vor Jahren eine sehr verdienstvolle Kolumne gegen das ständige Genörgel über mangelndes Schönwetter geschrieben. Derzeit schneit es gerade in fetten Flocken. Anlass zur Freude, oder überwiegt selbst bei Ihnen schon die Wintermüdigkeit?

Max Goldt: Da ich gern zügig durch die Straßen gehe, ist das Einzige, was mich am

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