Park & Streit

Stadtleben | JULIA ORTNER und THOMAS PRLIC | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

VERKEHR Die Stadt will dem Volk billige Parkplätze unter seine Parks bauen. Aber viele Bürger wehren sich gegen ihre Volksgarage. Sind die 72-Euro-Parkplätze tatsächlich die Lösung für die Autolawine? 

Im Himmel ist die Hölle los. Rund um den idyllischen Margaretener Bacherpark, wo früher alle Menschen glücklich nebeneinanderher gelebt haben, kämpfen jetzt "Polit-Aktivisten, die nicht einmal im Bezirk wohnen", gegen eine "überparteiliche Plattform sozialdemokratischer Bezirksräte", die hauptsächlich aus einem Roten bestehen soll. Und den Bezirksvorsteher schimpfen seine Bürger mittlerweile gerne "Asphalt-Cowboy". Das alles, weil SPÖ-Bezirksvorsteher Kurt Wimmer seinem Volk 200 billige, von der Stadt geförderte Garagenplätze unter den Bacherpark bauen will. Bloß, viele Bürger wollen keine solche Volksgarage unter ihrem Park, einem der letzten grünen Plätze des dicht verbauten Wiener Bezirks. Sie pfeifen auf die Parkplätze, die günstige 72 Euro pro Monat kosten.

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