PHETTBERGS PREDIGTDIENST

Wurmitzer erfüllt mich

Stadtleben | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

... Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der "Ich-bin-da". Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der "Ich-bin-da" hat mich zu euch gesendet ...

Ex 3,1-8a.10.13-15 (1. Lesung am 3. Fastensonntag eines Lesejahres C)

Gozmoz.net machte heute damit auf, dass die Kommunistische Partei ihre Stimmen bei den gestrigen Landtagswahlen in Kärnten verdoppelt hätte. Was mich schon skeptisch macht gegen die KP-Kärnten. Denn der Glanzpunkt ist Wurmitzer. Er ist Obmann der Kärntner Volkspartei und hat die Hälfte der Stimmen verloren. Er hat noch in der Donnerstagnacht des ORF gewettert, dass in Kärnten kulturell alles in Brauchtum und Volkskultur erstickt. Und schon am Sonntag wurde Georg Wurmitzer dafür die Rechnung präsentiert: Halbierung der Stimmen und Ende der Obmannschaft. Wir müssen also davon ausgehen, dass auch im Wahlprogramm der Kommunisten versteckt ein Populismus wohnte, der trachtete, Jörg Haider rechts zu überholen. Allüberall ein Beipflichten, ein Einflechten in den einen Strang, an dem sie alle ziehen. Cap, der Rote, sitzt im Studio und strampelte mit den Fusserln, wie bitter schlimm es ist, die Pensionen zu verkürzen, und darum wurden die Schwarzen dezimiert. Er wusste aber nicht, dass zwei Stunden später in den großen Postzentralen mit dem Ausdruck der elektronisch gegebenen Aufträge begonnen wurde, in Millionen Rollen werden Kuverts und Briefe geschrieben, an die Rentner, sie würden sich gewöhnen müssen nun, dass sie knapper gehalten würden nun, in etwa steht da drauf. Abgesendet von der rot-grünen Regierung Deutschlands, die weltweite Entwicklung bringt Altersarmut mit sich. Aber Cap, der österreichische Rote, strampelt noch die Fusserln. Ich habe jetzt keine Ahnung von Wurmitzer generell, wie er zu den Pensionen spräche, aber fest steht, dass er schon gegangen ist. Kaum erwüchse wer in Österreich, ist er schon gegangen. Und im Staatsfernsehen wechselt sogar der Staatspsychiater, wenn die Regierung wechselt, die "roten" Staatspsychys Stefan Rudas und Rotraud Perner wurden ausgetauscht nun gegen schwarzes Personal, den Psychiater Max Friedrich sehe ich täglich im Fernsehen und zittere, dem in die Hände zu fallen, demnächst, wenn sie mich einliefern werden. Weil ich mich aus Verzweiflung und Verlassenheit nackt auf die Straße legen werde. Quer zur Fahrbahn.

Die ungekürzte Version des "Predigtdienstes" ist über www.falter.at zu abonnieren


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