Rossi sucht das Glück

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

Taschen Funktionelle Rossi-Taschen aus der Schweiz gibt's jetzt auch in Wien.

Francesco Rossi bekam 1992 von einem Schweizer Fahrradbotenunternehmen den Auftrag, robuste und wetterfeste Taschen für Berufsradler zu entwickeln. Die Übung gelang. Die Rucksäcke aus robustem - und im Gegensatz zu den Taschen vom ebenfalls schweizer Label Freitag neuem - Kunststoff waren nicht nur bei Kurierdienstleistern beliebt, sondern auch bei deren Kunden und anderen Menschen.

Aufgrund der großen Nachfrage befasste sich Herr Rossi weiter mit dem Thema Taschen - und fand das Glück im Alltag: "Meine Produkte müssen einen Mehrwert aufweisen", sagt Rossi, "sie sind entweder leichter, funktionaler oder strapazierfähiger als andere." Oder sie können alles gleichzeitig. Mit dem ausgeklügelten Tragesystem können Rossi-Taschen entweder über eine Schulter, beide Schulterhälften oder als Rucksack getragen werden. Auch in Sachen Innenleben können die Schweizer Beutel einiges - nicht ganz unähnlich einem Schweizer Messer. So ist drinnen nicht nur viel Stauraum, er ist auch aus hellem Material, was die Übersicht erleichtert. Schlüsselbunde können an einem Karabinerhaken befestigt werden, was die Suche extrem vereinfacht.

Gefertigt werden Rossi-Taschen längst nicht mehr nur aus Kunststoff - obwohl die Klassiker am schönsten sind. Das Material variiert von Kunstleder, Nylon bis zu echtem Leder. Inzwischen gibt es mehr als tausend verschiedene Modelle, vom eleganten Beutelchen bis zur praktischen Transporttasche fürs Notebook. Pflegeleicht und abwaschbar sind sie aber alle.

Einen eigenen Store wie in Zürich oder Berlin hat Rossi in Wien noch nicht. Aber im Kaufhaus Steffl ist jetzt ein großer Teil der Kollektion zu haben. Zum entsprechenden Preis übrigens: Ab fünfzig Euro gibts den Geldbeutel, um 160 Euro die Citytasche.

Rossi, im Kaufhaus Steffl, 1., Kärntner Str. 19, www.rossis.com


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