StadtMenschen

Stadtleben | aus FALTER 11/04 vom 10.03.2004

Die Arbeit der Architektengruppe caramel ist geprägt von stetem Probieren und Tüfteln, die Teilnahme an Wettbewerben ist ebenso Programm wie die schlussendliche Realisation. Seit 2000 sind Martin Haller, Ulrich Aspetsberger und Günter Katherl, die Gründer des Büros, nunmehr mit einem Zwölferteam, darunter die Architektin Sandra Schwaiger, am forcierten Basteln; erstaunliche Bauten, österreichweit realisiert, kommen dabei heraus, ein Abfeiern der schönen Sinnlosigkeit auch: So haben die Architekten schon mal 50.000 Heißluftballons ins MAK gehängt oder der gemeinen Socke als "So oke" einen Innovationsschub verpasst. Bis Ende Mai sind im caramel-Schaukasten (U3-Station Volkstheater) noch jene Installationen zu sehen, die, so die Carameler, "nicht unbedingt Sinn ergeben müssen". Derzeit dreht "Fischi", ein ohne Ende vor sich hindudelnder Plastikfisch auf Rädern, einen Luftballon am Schwanz angemascherlt, munter seine Runden im angedeuteten Aquarium. Infos: www.caramel.at Wo. P.


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