Explosion im Ruheraum

Politik | FLORIAN KLENK und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 12/04 vom 17.03.2004

TERROR Fundamentalistische Terroristen leben seit Jahren in Europas offenen Städten. Nun greifen sie diese auch an. Die EU überlegt eine völlige Neuordnung der europäischen Sicherheitspolitik. Wie soll sie aussehen? 

Die "M30-Moschee" , von Saudis finanziert, gilt als eine der größten Madrids. In ihr kann man saudischen Wahabismus, die geistige Wurzel der al-Qa'ida, studieren. Warum das wichtig ist? Vor der Moschee steht ein Mülleimer. Dort hat jemand am Wochenende eine Videokassette hineingelegt. Auf ihr ist ein arabisch gekleideter Mann zu sehen, der sich "Abu-Dujan al-Afghani" nennt und als militärischer Sprecher der "al-Qa'ida Europa" ausweist. In marokkanischem Akzent sagt er: "Ihr wollt Leben, wir wollen den Tod!"

  Noch sind sich die Behörden nicht sicher, ob das Band authentisch ist. Sie ermitteln, wie es offiziell heißt, "in alle Richtungen". Auch ein Anschlag der baskischen Terrortruppe ETA, die vergangenen Dezember bereits zum dritten Mal vergeblich versucht hatte,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige