HANFPFLANZEN-VERKAUF

Politik | Streit um die Zierpflanze | aus FALTER 12/04 vom 17.03.2004

Seit 15 Jahren ist Peter Vardjan erfolgreicher Geschäftsmann. Nun steht der Besitzer des "Was denn?"-Growshops deswegen vor Gericht. In seinem Shop wird nämlich nicht nur einschlägige Literatur angeboten, sondern es werden auch Hanfsetzlinge verkauft. Die Staatsanwaltschaft wirft Vardjan deswegen Beihilfe zur Herstellung von Suchtmitteln vor. Strafrahmen: ein bis zehn Jahre. Der Shopbesitzer kann das nicht nachvollziehen: "Ich habe mich vor Jahren auf ein Nischenprodukt spezialisiert, verkaufe seit 2001 Setzlinge, habe für jede Pflanze Steuern bezahlt und besitze sogar einen Gewerbeschein, auf dem "Gewerbe: Hanfzucht" steht. Wieso soll im Nachhinein strafbar sein, wofür sogar ein Gewerbeschein ausgestellt wurde?" Abgesehen davon habe er extra eine "Verkaufsfibel für Mitarbeiter" im Geschäft aufliegen, in der festgehalten ist: "Kein Verkauf an Leute, die unter Drogeneinfluss stehen, mit Drogen in unseren Räumlichkeiten hantieren und/oder von der Verwendung oder Gewinnung von Drogen


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