Beuschel im Weltraum

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 12/04 vom 17.03.2004

MUSICAL "Barbarella" im Raimundtheater ist eine Nummernrevue, die trotz schauderhafter Texte unterhält. Erstaunlich unauffällig: Nina Proll. 

Man kann sich nicht immer von Champagner und Lungenbraten ernähren", verriet Kathrin Zechner auf der "Barbarella"-Premierenfeier vergangenen Donnerstag im Rathaus. "Salonbeuschel und Palatschinken gehören genauso auf die Speisekarte." Die designierte Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien philosophierte in ihrer Rede freilich nicht über die Beschaffenheit des kurz zuvor eröffneten Buffets.

Was da so hinkte, sollte eigentlich ein Vergleich sein - und das Musical als ebenso vollwertigen Teil des Kulturmenüs wie die Oper einreklamieren. War halt vielleicht nicht so toll gewählt. Selbst die freundlich desinteressierte Halbprominenz sah da kurz irritiert von ihren Tellern auf.

  Ein paar Stunden vorher hatte die Welturaufführung von "Barbarella. Das sexy Rock-Musical" beim Premierenpublikum kaum mehr verschreckte Blicke geerntet als Zechners


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