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Kultur | NICOLE SCHEYERER und MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 12/04 vom 17.03.2004

KUNST Zwei Ausstellungen, in der Kunsthalle und in der Albertina, zeigen: Die New Yorker Kunst der Sechzigerjahre war gar nicht so cool, wie sie sein wollte. 

Keine andere Künstlerin hatte in der männlich dominierten New Yorker Kunstszene der Sechzigerjahre so großen Erfolg wie Eva Hesse. Ihre eigenwilligen Plastiken aus Fiberglas, Latex und Seilen verbanden Merkmale des US-Minimalismus (etwa Serialität oder die Verwendung industrieller Materialien) mit der poetischen Kraft europäischer Kunstströmungen wie der Arte povera. Die Karriere der Freundin von Sol LeWitt und Robert Smithson wurde durch ihren Krebstod im Alter von nur 34 Jahren 1970 beendet. Mit der Ausstellung "Eva Hesse: Transformationen" zeigt die Kunsthalle Wien nun Teile aus dem Frühwerk der Bildhauerin. Worin die einmalige Leistung von Hesses Schaffen besteht, wird anhand der Schau aber nur rudimentär deutlich.

  Nachdem bereits 2002 eine große Retrospektive international auf Tour war, konzentriert sich die erste


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