Go West, Young Woman

Extra | CHRISTIAN ZILLNER | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

PIONIERE Die legendäre Expedition, die Lewis und Clark 1804 zu den Quellen des Missouri unternahmen, bescherte Amerika sein einziges Epos und liegt nun in einer Kurzfassung auf Deutsch vor. 

Kongenial übersetzen könnte die Tagebücher von Lewis und Clark eigentlich nur ein Legastheniker", schreibt der Übersetzer und Herausgeber der deutschen Ausgabe Friedhelm Rathjen. Zu sagen, er habe die Aufgabe mit Bravour gelöst, hat einen ironischen Beigeschmack; tatsächlich soll damit bloß große Bewunderung ausgedrückt werden. Schließlich nennt Larry McMurtry in der New York Review of Books einen der Autoren, nämlich Captain William Clark, "one of the most defiant, as well as the most inventive, spellers ever to attempt to use the English language". Clark schaffte allein 22 verschiedene Fehlschreibungen des Namens Sioux, darunter "Shoe", "Seaunix" und "Sciouexm". Dennoch bezeichnet McMurtry "The Journals of the Lewis and Clark Expedition" als "our only really American epic". Fast 200 Jahre


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