"Ich bin kein MTV-Typ"

Extra | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

INTERVIEW Die Schottin A.L. Kennedy über ihren soeben auf Deutsch erschienenen Roman "Also bin ich froh", über ihre Vorliebe für anmutige Filmschauspieler und kanadischen Käse sowie ihre Abneigung gegen fette Briten und Tony Blair. 

Kaum eine Autorin oder ein Autor scheint so produktiv zu sein wie die Schottin A.L. Kennedy. Der Eindruck entsteht nicht zuletzt dadurch, dass die bislang sieben ins Deutsche übersetzten Bücher innerhalb von nicht einmal fünf Jahren erschienen sind - zuletzt "Also bin ich froh" (Rezension in Falter 12/04), ihr zweiter Roman, der im Original bereits 1995 veröffentlicht wurde. Kaum zu glauben, dass die 1965 in Dundee auf die Welt gekommene Schriftstellerin schon nahe daran war, sich wegen einer Kombination aus Liebeskummer und Schreibblockade das Leben zu nehmen (was sie schließlich wegen eines kitschigen Volksliedes, das im Moment des geplanten Todessprungs aus dem Fenster drang, doch noch unterließ - eine Stilfrage, sozusagen).

  Kennedy gilt seit


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