Krieg der Köpfe

Extra | ROBERT MISIK | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

TERRORISMUS Angesichts des Terroranschlags von Madrid nun auch in Europa brandaktuell: die wuchtige Streitschrift von Paul Berman. Der linke US-Intellektuelle fordert, die totalitäre Bedrohung durch den Islamismus ernst zu nehmen. 

Dieser Tage dürfte sich Paul Berman gefreut haben. Es wurde nämlich verlautbart, dass die USA und Europa nun eine Greater Middle East Initiative starten wollen, eine ganze Reihe von Tagungen, Debatten, Überzeugungs- und Werbungsbemühungen mit dem Ziel, die arabische Welt zu demokratisieren und zu modernisieren. Endlich soll der "Krieg gegen den Terror", bisher nur polizeilich-militärisch geführt, zu einem "Krieg um die Köpfe" werden. Paul Berman muss das deshalb gefreut haben, weil er von einem heiligen Drang beseelt ist, in diesen Krieg zu ziehen, der nämlich "weitgehend von Schriftstellern und Denkern" entschieden werden müsse, wie er selbst bekundete. Und dazu möchte er einen Beitrag leisten.

  Vorweggenommen sei: Paul Berman ist, um im Bild zu


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