Der Sitz des Unbewussten

Extra | LUKAS WIESELBERG | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

PSYCHOANALYSE Zwei Sammelbände beschäftigen sich auf höchst unterschiedliche Weise mit der Vergangenheit und der Zukunft von Freuds Lehre - und schlagen Brücken zu den Neurowissenschaften. 

What makes people tick? Was motiviert die Menschen?" Else Pappenheim hat sich zur Beantwortung dieser Frage zeitlebens der Psychoanalyse anvertraut. Mit ihr könne man "mehr über eine Person lernen als auf jede andere Art", so ein Fazit der heute 93-Jährigen. Pappenheim - nicht verwandt oder verschwägert mit Bertha Pappenheim, der Frau hinter Freuds berühmter Fallstudie Anna O. - gehörte zu den letzten Ausbildungskandidaten der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung in der Berggasse. Im Buch "Else Pappenheim. Hölderlin, Feuchtersleben, Freud", herausgegeben vom Psychotherapeuten Bernhard Handlbauer, zieht sie eine Bilanz ihres Lebens und präsentiert einen Überblick über ihre klinischen Beiträge.

  Geboren wurde Pappenheim im Mai 1911 in Salzburg, ihre akademische Laufbahn begann sie 1935


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