Steine des Anstoßes

OLIVER HOCHADEL | Extra | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE Fossilien haben viel zu erzählen. Nur, was genau wollen sie uns sagen? Ein Buch über den Urvogel Archaeopteryx zeigt, dass Kontroversen in der Paläontologie nichts Neues sind. 

Fußballgroße Dinosauriereier in Indien, neuer Riesensaurier in Mexiko. Kaum eine Woche vergeht ohne mehr oder weniger spektakuläre Funde an der Dino-Front. Dass ein Asteroideneinschlag vor 65 Millionen Jahren allein für das plötzliche Verschwinden von Tyrannosaurus Rex und Co verantwortlich sei, wie man uns seit zwanzig Jahren erzählt, bezweifeln mittlerweile immer mehr Paläontologen. Und fügen augenzwinkernd hinzu, dass die Dinosaurier überhaupt nicht ausgestorben seien - es gebe ja noch die Vögel.

  Die Vergangenheit ist in Bewegung, aber auch das ist nichts Neues. Die erste Welle von Dinomania schwappte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts über Wissenschaft und Öffentlichkeit herein. Kaum hatte Richard Owen, Direktor des Natural History Museums in London, den Begriff "Dinosaurier"

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