Roll Over Rubens

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

MUSEUM Das neue Liechtenstein Museum möchte sich mit einem barocken Wellnessangebot gegen die übermächtige Konkurrenz behaupten. Es gehört einem echten Fürsten, der weiß, wie man Adel zu Geld macht. 

Das Volk muss bis Montag warten. Zuerst darf das Völkchen rein. Zwei Tage bevor das neu renovierte Palais Liechtenstein in der Roßau im neunten Bezirk am nächsten Montag dem allgemeinen Publikum zugänglich sein wird, sind die Liechtensteiner da. Zu einem fürstlichen Sondertarif werden sich 800 der 33.000 Bürger des Ländchens zwischen der Schweiz und Vorarlberg in Sonderzüge setzen, um das kurz nach 1700 erbaute Gartenpalais von Fürst Hans-Adam II. zu besuchen. Immerhin genießen sie das Privileg, bereits am Tag nach der exklusiven Vernissage auf frisch restaurierte Fresken und Stuckaturen, eine herausgeputzte Fassade, den neu erschlossenen Park und 15 Prozent der fürstlichen Sammlung auf insgesamt 2300 Quadratmeter Ausstellungsfläche zu blicken.

  Hans-Adam II., reichster


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