KUNST KURZ

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

Mehrere schöne Atelierräume gleich hinter der Oper beherbergen das Archiv der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ). Diese Organisation wurde 1910 gegründet, zu einer Zeit, in der Frauen noch von Kunstakademien und großen Ausstellungen ausgeschlossen waren. Als erstes wichtiges Signal veranstaltete der VBKÖ im Gründungsjahr die Ausstellung "Die Kunst der Frau" in der Secession, die Malerei von weiblicher Hand aus 400 Jahren zeigte. Dieser Meilenstein des VBKÖ, sowie viele andere wichtige Aktivitäten und die Vereinsgeschichte können derzeit von kopierten historischen Dokumenten (Korrespondenzen, Statuen, Ausstellungskataloge usw.) an den Wänden abgelesen werden. Die VBKÖ-Präsidentin Rudolfine Lackner hat vor zehn Jahren begonnen, die Geschichte der Vereinigung aufzuarbeiten, und bemüht sich schon länger um eine Revitalisierung des Verbandes. Angesichts der immer noch asymmetrischen Präsenz von Männern und Frauen im Ausstellungsbetrieb ist eine stärkere


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