Wieder am Markt

Der Duft, der Duft

Stadtleben | aus FALTER 13/04 vom 24.03.2004

Na endlich, Zeit wird's! Im Wienerwald hält er sich zwar noch zurück, aber am Markt wird er um 1,50 bis zwei Euro pro zehn Dekagramm verkauft. Der Bärlauch ist ja ein echtes Phänomen. Der wuchernde Wildknoblauch wurde in den letzten Jahren absolutes Schatzi der heimischen Hobby- wie Profiköche. Wahrscheinlich weil er halt ein Frühlingsbote ist und sich im Gegensatz zu Primeln auch noch essen lässt. Das Spektrum der Verwendbarkeit ist breit: Im Risotto macht er viel Spaß, in der Polenta ebenfalls, auch ziemlich tolles Pesto kann man damit machen - fein zu Pasta und Ziegenfrischkäse. Bärlauch-Cremesuppe ist ein bisserl blöd, weil man eine Trägersubstanz braucht, mehr Erdäpfel und weniger Schlagobers ist zu empfehlen. Der bayrische Starkoch Alfons Schuhbeck schlägt auch Brezelknöderln mit Bärlauch vor, sicher nett zur gegrillten Weißwurst.

Bärlauch, jetzt schon am Markt, demnächst auch im Wald.


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