"Das macht mir Angst"

Politik | DANIELLE SPERA | aus FALTER 14/04 vom 31.03.2004

ANTISEMITISMUS Der niederländische Erfolgsautor Leon de Winter über antijüdische Hysterie in Europa, Scheich Yassin, die Vergleiche von Juden mit Nazis und den Ausweg, einen Kibbuz in Montana zu bauen. 

Sein Verlag Diogenes preist ihn als "Kultautor" an - nicht zu Unrecht: Mit Romanen wie "Hoffmanns Hunger", "Zionoco" und "Malibu" erwarb sich der Schriftsteller Leon de Winter eine große Fangemeinde. Der fünfzigjährige Niederländer stammt aus einer orthodox-jüdischen Familie, von der nur sein Vater, seine Mutter und eine Tante den Holocaust überlebten. Regelmäßig schreibt De Winter auch in europäischen Zeitungen - zuletzt oft über den grassierenden Antisemitismus. Der ist auch in Wien Thema: Diese Woche stellt das Wiener Zentrum zur Beobachtung von Rassismus in der EU die Neufassung seiner Antisemitismus-Studie vor. Die erste Version, die wachsenden Antisemitismus junger Moslems in der EU konstatierte, hatte hitzige Diskussionen provoziert. Das folgende Interview erscheint


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