NÜCHTERN BETRACHTET

Ültjenüssetütchenübersetzungswünsche

Kultur | aus FALTER 14/04 vom 31.03.2004

Es mag ja sein, dass ich mich irre. Aber ich möchte trotzdem behaupten, dass ich letzten Freitag zum ersten Mal in einem Zug gesessen bin, der in Hallwang-Elixhausen hielt - und zwar außerfahrplanmäßig. Sofort habe ich mich an ein Exposé zu einem fetten Roman mit dem unschlagbaren Titel "Außerfahrplanmäßiger Halt in Hallwang-Elixhausen" (fast noch besser als "Angst über Ederbauer" oder "Die Veganer von Vöcklabruck") gemacht, den ich auch sehr gerne für diese Kolumne verwendet hätte, wäre er nicht viel zu lang. Jetzt werden sicher viele fragen, und vorzugsweise in bayerischer Mundart: "Hey Wahnsinn, was macht nachher der Nüchtern in Hallwang-Elixhausen?"; worauf der Genannte bereitwillig antwortete: "Am Rückweg von einer funky Quo-vadis-Bakkalaureatsstudienpläne?-Podiumsdiskussion in Salzburg wechselte ich aufgrund einer Verspätung des aus Feldkirch kommenden OEC 663 auf Bahnsteig 5a in den pünktlich aus München einlangenden EC 117 auf 3a/b, der allerdings wegen eines


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