Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 14/04 vom 31.03.2004

Sex: Porno (7)

Eines muss man dem Pornofilm lassen: Man weiß, was am Ende herauskommt. Es handelt sich um eine sämige, weißliche Flüssigkeit, die aus dem Penis eines Mannes austritt und meist im Gesicht von mindestens einer Frau landet. Die Rede ist vom so genannten "Cum-Shot", der zum Pornofilm gehört wie das Schlagobers zur Aida-Melange. Der Cum-Shot ist nicht unbedingt ein schöner Anblick, aber darum geht es gar nicht. Die simple Botschaft, die damit vermittelt wird, lautet: "Kein Fake, alles echt!" Im wirklichen Leben kommt man nur aus Versehen oder in besonders übermütiger Laune ins Gesicht. Logisch: Man weiß meist auch so, dass es echt ist. W. K.

Fussball: Trainereffekt

Eine neue Studie weist nach, dass es den "Trainereffekt" gar nicht gibt. Die Ergebnisse sprechen eine andere Sprache (vermutlich die "Sprache der Spieler"): Im ersten Match unter Trainer Günter Kronsteiner siegte die Austria 5:1 gegen Sturm Graz; im ersten Spiel unter Trainer Ernst Baumeister siegte Untersiebenbrunn 4:1 gegen die BSV Juniors. In beiden Fällen spielten Teams, die durch verklemmte Taktiker (Joachim Löw bzw. Heribert Weber) verunsichert waren, auf einmal "befreit auf" (wie es in der Sprache der Reporter heißt). Vielleicht übertreiben es manche Coaches ja tatsächlich mit der Taktik. Oder es war doch nur der Trainereffekt. W. K.


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