Tiger unterm Hammer

Stadtleben | NINA HORACZEK | aus FALTER 14/04 vom 31.03.2004

TIERE Tierschützer schlagen Alarm: Die Exoten in Gänserndorf sollen ab April verkauft werden, und ein "Elefantenbaby-Entführer" ist als neuer Chef des Safariparks im Gespräch. 

Zuerst kamen die Trophäenjäger. "Elefantenköpfe sind gefragt", titelten Zeitungen über heimische Großwildjäger, die im bankrotten Safaripark Gänserndorf Abschussanträge deponierten. Dann der nächste Schock: Sollte kein neuer Betreiber für den in Konkurs gegangenen Safaripark gefunden werden, drohe den 850 Wildtieren die Todesspritze. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll beruhigte: "Der Safaripark darf nicht sterben!"

  Und nun doppelte Aufregung unter Tierschützern von Gänserndorf bis zur Ostsee: "Ab 1. April sollen die Tiere im Safaripark an Wildtierhändler versteigert werden, und noch dazu soll ausgerechnet Hubert Lücker neuer Geschäftsführer werden", berichtet Ursula Bauhoff vom deutschen Tierschutz-Notruf. Auch österreichische Tierfreunde sind entsetzt: "Lücker war an der Verschleppung


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