Ein Ereignis

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 14/04 vom 31.03.2004

KÖRPER Schon mal von Tai-Chi-Kineo gehört? In Wien hat jedenfalls ein Institut eröffnet.

Toll: Bereits am ersten Abend kommt man sich ein bisschen vor wie ein Tai-Chi-Großmeister. Nach siebzig Minuten auflockern, mit den Armen kleine und große Kreise rudern und mit den Hüften liegende Achten schwenken sitzt man mit der Gruppe im Kreis, trinkt grünen Tee und erzählt, wie es einem so gegangen ist. Zum Abschluss klatschen alle viermal in die Hände, die Lehrerin fragt, was das Klatschen bedeutet und dass die Antwort immer richtig sei, egal, wie sie laute. "Ein Ereignis", antwortet die Erste in der Gruppe, für alle anderen war die Klatscherei ebenfalls "ein Ereignis". So ungefähr funktioniert Tai-Chi-Kineo, eine vor etwas mehr als zwanzig Jahren von Teck Cheng Neo ("Meister Teck") entwickelte Bewegungskunst, die vor allem daraus besteht, mittels Bewegung miteinander zu kommunizieren. In vielen Städten gibt es Institute, in denen Tai-Chi-Kineo gelehrt wird - seit Anfang 2004 auch eines


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