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Karmelitermarkt

Stadtleben | aus FALTER 14/04 vom 31.03.2004

Der von vielen prognostizierte Aufstieg des Karmelitermarktes zum urbanen Hotspot hat leider nicht stattgefunden oder macht gerade Pause: Der Markt verkommt, die teils skurrilen Läden rundherum schließen, Ansiedelungen von Gastronomie, Galerien oder anderen Indikatoren für städtische Dynamik halten sich in Grenzen. Aber das, was es gibt, ist eh nicht schlecht:

Contor, 2., Leopoldsg. 51, Tel. 219 63 16, Mo-Do 17-1, Fr 17-2, Sa 11-2 Uhr.

Freundliches Wein- und Tapaslokal mit großer Auswahl unbekannter Weine aus Spanien und Italien sowie mitunter ziemlich exotischen Hartwürsten.

Schöne Perle, 2., Große Pfarrg. 2/Leopoldsg., tägl. 12-24 Uhr.

Georg Aichmayrs erstes Lokal, toll renoviertes Gasthaus mit zeitgemäßem Design und traditioneller Küche. Wurde mittlerweile von Aichmayrs Partnern, der Dogan-Familie, übernommen.

Kebap König, 2., Karmelitermarkt/Krummbaumg.

So schön könnte der Karmelitermarkt sein, wenn es mehr solche Lokale gäbe: pulsierendes Leben, wunderbare türkische Spezialitäten der heftigeren Art, absolut großartiger, dicht gedrängter Schanigarten.

Einfahrt, 2., Haidg. 3, Mo-Fr 16-2, Sa 10-2 Uhr.

Neue Café-Bar direkt am Markt mit äußerst schlichtem Design, etwas kargem Angebot und der Möglichkeit, sich eine Wasserpfeife zu mieten.

WEIN Die Mancha ist zwar das größte zusammenhängende Weinbaugebiet Europas, gilt aber auch als eins der rückständigsten - das meiste des dort gekelterten Weins kommt in die Destille. Dass es auch anders geht, zeigt die Finca Antigua aus Cuenca, ihr Tempranillo 02 strotzt vor Saft und Kraft und Farbe und Kirschfrucht. Grandioser Wein um dieses Geld!

Preis: E 5,87, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Del Fabro, 5., Johannagasse 34, Tel. 544 21 53.


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