Echt gut drauf

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 15/04 vom 07.04.2004

OSTERN Auch heuer werden wieder Millionen von Ostereiern versteckt und gepeckt. Toni Hubmann hat sich seit 15 Jahren dem Thema Freilandei verschrieben - und sein Federvieh scheint wirklich glücklich zu sein. 

Sogar ein Freilandhuhn bekommt nur bedingt sein Gnadenbrot: Irgendwann landet es dann doch als Suppenhuhn im Kochtopf. Aber das ist auch das einzig Traurige an dieser Geschichte, versprochen.

  Der weißhaarige Mann auf der Freilandeier-Schachtel ist nicht Toni. Der echte Toni schaut nämlich ganz anders aus, anders als der Bauerndarsteller, der in die Ferne blickt. Eher so wie ein Manager. Oder ein Architekt. Dabei ist Toni Hubmann, 46, sogar Landwirtssohn. Von seinen Eltern hat er den Betrieb im Dörfchen Glein bei Knittelfeld ("ein ganz normaler Bauernhof") 1987 übernommen. Allerdings nach einem Wirtschaftsstudium auf der WU Wien, während dessen bei ihm "eine Horizonterweiterung" eingesetzt habe. Hubmann hatte zur richtigen Zeit die richtige Idee, artgerecht produzierte Eier


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