Wieder am Markt

Das Kräutel, das frische

Stadtleben | aus FALTER 15/04 vom 07.04.2004

Ihr dekorativer Wert ist freilich enorm, und wenn jetzt, wo es mit Schneefall ja offenbar doch einmal zu Ende ist, am Markt die Kräutertöpfe rausgeholt werden, dann dient das zweifellos auch dem Amüsement fürs Auge. Tatsächlich hat so ein Herbarium am Küchenfenster durchaus seine Vorteile, denn Kräuter, die man immer im Blick hat, verwendet man auch eher als solche, die in der Tiefkühltruhe oder im Tupperg'schirrl im Kühlschrank wohnen. Ideal fürs Fenster ist alles Hartlaubige, also die diversen Thymiane, Bohnenkraut, Estragon, Lorbeer. Die unterschiedlichen Minzen, so schön und gut sie sind, werden leider gnadenlos von der Blattlaus gefressen, und das prachtvolle Basilikum hat ohnehin noch nie länger als drei Tage überlebt, bei mir zumindest. Extravagant: Berglavendel!

Überall am Markt, z.B. bei Karl Kuczera, 4., Naschmarkt 374-375.


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