Jugend reist

Georg Spiegelfeld | aus FALTER 16/04 vom 14.04.2004

Und das kann Folgen haben. Ein junger Spanier reist nach Mexiko, um eine Krone zu erobern. Ein junger Mexikaner reist nach Wien, um sie zurückzuholen. Ein junger Südtiroler in Wien reist durch die Welt und widmet sich zu Hause seiner "Wiener Tafel"

Im Jahr 1519 machte sich der 34-jährige Abenteurer Hernan Cortez von der Insel Kuba auf, um ein noch größeres Land mit noch größeren Reichtümern zu finden. Wenn er den kubanischen Ureinwohnern glauben durfte, dann wartete in nicht allzu großer Entfernung ein riesiger Kontinent auf ihn, reich an allem, was die Natur zu bieten hat. Dieses Land jedoch, so sagten sie, sei von den wildesten Kriegern beherrscht, den Azteken. Furchtlos machte sich Cortez mit drei Schiffen, ein paar Gefolgsleuten und Pferden auf die Reise nach dem erhofften Reichtum.

Wenige Wochen später erreichte er das Land, das sich heute Mexiko nennt. Hier lebten verschiedene Völkerstämme, alle beherrscht vom kriegerischsten unter ihnen, den Azteken. Ihr Kaiser Moctezuma


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