"Wir sind die Schweine"

Politik | GERALD JOHN und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 16/04 vom 14.04.2004

ÖVP Im Präsidentschaftswahlkampf sind die Bürgerlichen gar nicht nobel. Mit einer untergriffigen Kampagne versuchen sie, ihre Kandidatin Benita Ferrero-Waldner doch noch zum Sieg zu pushen. 

Der Satz ist schon fast so berühmt, wie sein Appell, ein "Stück des Weges gemeinsam" zu gehen. "Aus dem Heinzi wird noch was, immer wenn's schwierig wird, ist er am Klo und kommt zurück, wenn die Sache ausgestanden ist", soll Bruno Kreisky einmal über Heinz Fischer, damals SPÖKlubobmann, heute Präsidentschaftskandidat, geätzt haben. Angeblich - denn bis heute hat sich niemand öffentlich gemeldet, der den Spruch im Original gehört hat. Trotzdem ist das Zitat ohne Zeugen in aller Munde. Vor allem Fischers Konkurrenten verwenden es bei jeder Gelegenheit. "Sonst dürfte man auch nicht Cicero oder die Heilige Schrift zitieren", rechtfertigt sich Kurt Bergmann, Chef des Proponentenkomitees für die ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner: "Aber ich gebe zu, dass das Zitat ungenau überliefert


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