Norway Today

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 16/04 vom 14.04.2004

MUSIK Der Pianist Leif Ove Andsnes gibt diese Woche sein letztes Konzert als Artist in Residence des Konzerthauses. Mit dem "Falter" sprach er über die Globalisierung der Musik, seine Flucht vor Beethoven und über Dinosaurier im Orchester. 

Den Geburtstag hat Leif Ove Andsnes glatt vergessen. Zwar debütierte der norwegische Pianist einst mit Werken von Leos Janácek auf dem Plattenmarkt, doch dass der tschechische Komponist heuer vor 150 Jahren geboren wurde und seine Musik deswegen überall vermehrt auf den Spielplänen steht, davon hat Andsnes gar nichts mitbekommen. Und so stellte er, vollkommen anlasslos, Robert Schumann ins Zentrum seiner fünf Konzerte als Artist in Residence des Wiener Konzerthauses.

  Als Solist hat sich der vielseitige 34-Jährige dabei ebenso präsentiert wie als Dirigent der Camerata Salzburg und als kammermusikalischer Partner des Artemis Quartetts; nun steht noch ein Liederabend mit dem britischen Tenor Ian Bostridge und Schumanns Zyklus "Dichterliebe"


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