Die Stimme des Poeten

KLAUS TASCHWER | Kultur | aus FALTER 16/04 vom 14.04.2004

MUSIK Ein Spätstarter startet durch: Der charismatische Cantautore Gianmaria Testa hat seine fünfte CD veröffentlicht und präsentiert sie live in der Sargfabrik. 

Das Unwichtige zuerst: Gianmaria Testa arbeitet immer noch für die italienische Staatsbahn, wenngleich nur mehr auf Teilzeitbasis. Der ehemalige Bahnhofsvorstand des piemontesischen Kaffs Cuneo nahe der französischen Grenze überwacht heute manchmal einen Abschnitt der Strecke zwischen Turin und Nizza am Bildschirm. Der Job gebe ihm jene Freiheit, so Testa, die ihn nicht verpflichte, Künstler zu sein. Das Ungewöhnliche daran: Der heute 46-jährige "Cantautore" (italienisch für Liedermacher) hat allein von seiner vorletzten CD knapp 100.000 Stück verkauft und ist aufs professionelle Trainspotting längst nicht mehr angewiesen.

  Ungewöhnlich ist einiges an Testas bisheriger Karriere. Der Bauernsohn brachte sich selbst das Gitarrenspiel bei, schrieb bald eigene Lieder, reüssierte jedoch erst als Mittdreißiger bei

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