Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 16/04 vom 14.04.2004

Sex: Mengenlehre (1)

Wie viele Frauen braucht der Mann? Im Prinzip genügt eine. Und warum bleibt es dann selten dabei? Die erste Frau findet jeder irgendwie spannend, trotzdem wird er sie früher oder später mit anderen Frauen vergleichen wollen. Und wenn er sich dann einen Überblick verschafft hat, was die Frauen so zu bieten haben, versucht er eine von ihnen für sich zu gewinnen. Klingt relativ einfach. Die Frage ist nur, wie groß das Sample sein soll, um zu repräsentativen Ergebnissen zu kommen: Muss man mit zehn, zwanzig, hundert Frauen schlafen, um Gewissheit zu haben? Aber egal wie viele Frauen ein Mann hatte: Es geht ihm eigentlich nur um eine. W. K.

Fussball: Fabrikself

Beim Match Admira - Austria in der Südstadt spielte sich die spannendste Szene außerhalb des Spielfelds ab: Austria-Mäzen Frank Stronach begab sich an den Zaun hinter der Trainerbank und redete - während des Spiels - minutenlang auf Coach Günter Kronsteiner ein. Vom ORF befragt, worüber sie gesprochen hätten, berief sich Stronach auf das "Fabriksgeheimnis". Später kam heraus, dass es um einen Verteidiger ging, der nach Stronachs Ansicht "zu weit vom Mann" agiert habe. Wir lernen: Wer das Gold hat, macht nicht nur die Regel, sondern auch die Taktik. Und: Die Austria ist keine Fußballmannschaft, sondern eine Fabrik. W. K.


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