WIEDER AM MARKT

The real Mango

Stadtleben | aus FALTER 16/04 vom 14.04.2004

Die Kultivierung der Mango, so schätzt man, fand in Indien schon vor etwa 4000 Jahren statt, nach Südamerika, woher heute ein Großteil der Supermarktware kommt, brachten sie die Portugiesen im 16. Jahrhundert. Kein Wunder also, dass es Mangos in allen Größen, Farben, Formen und Preislagen gibt. Die teuersten aus Thailand beim Meinl um knappe sieben Euro pro Stück, die besten aus Indien beim Kravitz am Naschmarkt: Strahlendes Gelb-Grün, liegen gut in der Hand, satt oranges Fruchtfleisch mit betörendem, süß-saurem Geschmack, unterlegt von Kokos und Marzipan. Absolut köstlich, kein Vergleich mit den fasrigen Wasserbomben aus dem Supermarkt. Viel dran ist an so einer indischen Mango freilich nicht, und eine ziemlich glitschige Sache ist ihre Handhabung außerdem. Die Mühe lohnt aber.

Bei Kravitz, 4., Naschmarkt 298-300.


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