Zurück in die Zukunft

Medien | Eva Baumgardinger | aus FALTER 17/04 vom 21.04.2004

ZEITUNGEN Deutschsprachige Zeitungen im Ausland kapieren meist nur sentimentale Auswanderer so richtig. Doch in den EU-Beitrittsländern gibt es auch weltoffene Blätter in deutscher Sprache. Eine Rundschau.

Sicher, viele deutschsprachige Blätter, die in den Erweiterungsländern erscheinen, haben den verstaubten Charme handgestrickter Betriebspostillen: Sie dienen dem Informationsaustausch unter Gleichgesinnten und sind für Außenstehende manchmal kurios bis fragwürdig, meistens aber völlig uninteressant. Das ist bei den europäischen Minderheitenmedien genau so wie bei ihren Schwesterblättern in den USA, Südamerika oder Kanada. Es geht darum, das prägende Erlebnis der Emigration publizistisch zu verdauen und die Erinnerungen an die verlorene Heimat über Generationen am Leben zu erhalten.

In der Slowakei informiert etwa das Karpatenblatt monatlich auf 16 Seiten über die Aktivitäten des Karpatendeutschen Vereins. In Malta steht der evangelische Andreasbote der katholischen Sankt-Barbara-Stimme


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