Stadtbild

Medien | aus FALTER 17/04 vom 21.04.2004

Eine Geschichte, wie sie nur in Österreich spielen kann. Zwei Werbeunternehmen haben sich das Land aufgeteilt. Das eine, die rote Gewista, stellt ihre Plakatwände und Litfaßsäulen in Wien auf. Das andere, die schwarze Heimatwerbung, pflastert die Bundesländer mit Werbeflächen zu. Bislang in friedlicher Koexistenz. Doch nun hat die Heimatwerbung im Herzen des roten Wien, vor dem Parlament, hypermoderne, elektronische Plakatwände hingeklotzt. Weil sie die Ausschreibung des hohen Hauses - früher rot, heute schwarz dominiert - fair gewonnen habe, argumentiert Geschäftsführer Ferdinand Ploner. Das bezweifelt die Gewista und klagte den Konkurrenten. Es geht um den Vorwurf des Plagiats. Am Zug ist das Gericht.


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