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Medien | aus FALTER 17/04 vom 21.04.2004

Satt gesehen. Interessantes Ergebnis einer US-Umfrage des Marktforschers Yankelovich Partners: Über sechzig Prozent der Befragten meinen, dass die Menge an Werbe- und Marketingsendungen im TV "außer Kontrolle" sei. Ein Drittel würde sogar eine geringe Absenkung ihres Lebensstandards in Kauf nehmen, um in "einer Gesellschaft ohne Marketing und Werbung zu leben".

Vorausgesehen. Die Hersteller von Computerzubehör werden erfinderischer: So hat kürzlich die französische Alpes DIES einen Wetterfrosch mit seriellem Anschluss vorgestellt, der einen PC in eine Wetterstation verwandelt. Die deutsche Hama wiederum hat sich einen Zigarettenanzünder im 5,25-Zoll-Format ausgedacht, der auch als Ladestation für Handys funktioniert. Beide Geräte nutzen die interne Stromversorgung des Rechners.

Anders sehen. Aon.tv - das ADSL-Fernsehen der Telekom Austria - hat sein Portfolio um ATVplus erweitert. Neben dem Liveprogramm stehen die Sendungen dabei auch auf Abruf zur Verfügung, können also "on demand" konsumiert werden. Per digitalem Videorekorder können Live-Inhalte auch jederzeit auf den Servern der Telekom Austria aufgezeichnet werden.

Geld in Sicht. Gerichtsverfahren gegen Microsoft enden in der Regel mit einem Körberlgeld für die Kläger: Knapp zwei Milliarden Dollar an Sun Microsystems, rund eine halbe Milliarde Euro an die EU. Jetzt darf sich der Softwareanbieter InterTrust auf die Zahlung von 440 Millionen Dollar einstellen. Für diesen Betrag werden im Gegenzug die InterTrust-Patente für den Kopierschutz digitaler Inhalte zahnlos: Kunden brauchen nun keine Lizenz mit InterTrust abschließen, wenn sie Microsoft-Produkte wie Windows einsetzen.


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