WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 17/04 vom 21.04.2004

Komisches Mosaik

Ein schräg gerahmtes, komisches Mosaik aus schonungslosen Zerrspiegel-Splittern als aktuelles, absurdes Theater.

profil über "meet & greet" von Clemens Haipl und Martin Puntigam.

Teilweise auch lustiger Weise

Das Stück behandelt in eindrucksvoller und teilweise auch lustiger Weise die Thematik rund um die Aufhebung des Schwulenparagrafen 209 und die Zeit danach, wobei es auch zu einer Abrechnung mit Staat und Kirche kommt. In der Hauptrolle des Ernst ist Rafael Hilpert zu sehen, begleitet wird er von Albert, einem weiteren Menschen (Michael Schusser). Legendär ist die Rolle des "Paragrafengeist" (Birgit Schraffl), der an eine Mischung aus Puck und Mephisto erinnert". Der Ansturm wird groß sein!

Die Ankündigung von "Aachen. Ein Stück Geschichte" lässt einen ausgesprochen pfiffigen Theaterabend erwarten.

Nur der Himmel ist Grenze

In "Kill Bill Vol. 2" ist beim Box Office nur der Himmel die Grenze und kann deshalb ein großer Erfolg werden.

Verspricht das Pressematerial. Und:

Dreideutige Dialoge

Die Geschichte läuft wieder anachronistisch ab. Sie fängt damit an, dass die Braut bei ihrer Hochzeit in El Paso von dem Flötenspiel Bills abgehalten wird. Sobald sie auf ihn trifft, entfaltet sich ein raffinierter Dialog zwischen den beiden, der sogar dreideutige Aussagen beinhaltet.

Geil! Aber das ist noch nicht alles:

Ziemlich böse

Bill (David Carradine), mit einem Gesichtsausdruck des mumifizierten Bösen, ist das verkörperte Böse. Budd (Michael Madsen) ist eine halbherzige Version von seinem Bruder Bill. Er wartet lieber auf die Möglichkeit, ein Verbrechen zu begehen als es aufzusuchen.


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