Volle Kraft quer

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 17/04 vom 21.04.2004

ARCHITEKTUR Die junge Wiener Architektengruppe querkraft sorgt mit ihrem vielseitigen und unkonventionellen Schaffen international für Aufsehen. 

Ein Haus am Hang zu bauen kann eine verzwickte Sache sein. Zum Beispiel, wenn die Straße zur Baustelle dermaßen steil ist, dass die Betonmischer nicht vollgefüllt werden können, weil der Beton am Weg hinauf sonst hinten wieder herausschwappen würde. Die Architektengruppe querkraft hatte für dieses Problem eine recht simple Lösung parat - sie ließen den Beton einfach in einem Schlauch 150 Meter bergauf pumpen. Nebenbei war auch noch das Grundstück für das Einfamilienhaus in Ottakring sehr klein. Die Architekten verankerten deshalb die Stahlkonstruktion des Gebäudes zu einem Drittel auf einem Betonsockel, zwecks Raumgewinn am Boden ließen sie zwei Drittel frei über das Grundstück hinausragen. Beinahe so, als würde das Haus schweben.

  Nur hundert Meter Luftlinie entfernt haben querkraft für eine andere Familie noch ein Haus am


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