"Alles, was ein Glück ist"

NINA WEISSENSTEINER | Politik | aus FALTER 18/04 vom 28.04.2004

TSCHECHIEN Karl Schwarzenberg über die Ängste seiner Landsleute vor dem EU-Beitritt, die Spinnereien der Österreicher und die Einschüchterungsmethoden tschechischer Mafiosi. 

Während des Prager Frühlings unterstützte er die Regimegegner, nach der samtenen Revolution machte ihn Präsident Vaclav Havel zu seinem Berater: Heute ist Karl Schwarzenberg, der Anfang der Siebzigerjahre mithalf, den trend/profil-Verlag zu gründen, selbst Zeitungseigentümer. Dem 67-jährigen Tschechen gehört das rechtsliberale Respekt, einst Blatt der tschechischen Dissidenten. Mit dem ehemaligen "Dichterpräsidenten" - Havel zog sich letztes Jahr in den Ruhestand zurück - ist Schwarzenberg bis heute eng befreundet. Auf dem Hradschin amtiert nun Havels jahrelanger Erzrivale, der konservative EU-Skeptiker Vaclav Klaus. Im Gastgarten des Palais Schwarzenberg beschreibt der Fürst das unterschiedliche Amtsverständnis der beiden Vaclavs so: "Wenn der Havel hier sitzen würde, würde er jetzt sagen: ,Na,

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