Die Klavierspielerin

Politik | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 18/04 vom 28.04.2004

UNGARN Judit Varga komponiert seit fünf Jahren in Wien, sieht in der EU-Erweiterung vor allem kulturelle Chancen und hat jetzt schon davon profitiert.  

Natürlich habe sie jetzt schon von der kommenden EU-Erweiterung profitiert, sagt Judit Varga und lächelt verschmitzt. "All die Konzerte, die ich in den letzten Monaten gegeben habe, gehen nur darauf zurück." Tatsächlich kommt derzeit kein Kulturveranstalter ohne Osteuropa-Schwerpunkt aus, und bei einigen davon war eben auch die 25-jährige ungarische Komponistin und Pianistin dabei. Viel leichter als gewöhnlich konnte sie sich so mit ihren virtuosen und einfallsreichen Stücken in der Wiener Neue-Musik-Szene präsentieren. Ziemlich erfolgreich sogar.

  Ansonsten aber erwartet Varga vom bevorstehenden EU-Beitritt ihres Landes nicht allzu viel für sich. Und wenn, dann nicht nur Positives: Neben ihrem Studium in Budapest ist sie schon seit fünf Jahren auch an der Wiener Musikuni eingeschrieben und als Ungarin derzeit noch von den

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