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Politik | aus FALTER 18/04 vom 28.04.2004

Ohnmacht Der britisch-amerikanische Soziologe Michael Mann zählt derzeit zu den wohl interessantesten Köpfen. Sein Buch "Die ohnmächtige Supermacht - warum die USA die Welt nicht regieren können" (Campus 2003) hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Mann, der in Yale, Cambridge und an der London School of Economics lehrte und seit 1977 an der University of California unterrichtet, argumentiert, dass sowohl die britische als auch die US-amerikanische Politik den Frieden und die Ordnung durch eine "beispiellos tolldreiste Politik" aufs Spiel setzen. "Ich möchte die Bürger und Wähler in verschiedenen Ländern überzeugen, dass die USA ihre Fähigkeiten maßlos überschätzen", sagt Mann. Am 11. Mai hat er in Wien die Möglichkeit dazu. Der Soziologe wird auf Einladung der Akademie für Internationale Politik des Dr.-Karl-Renner-Institutes einen Vortrag halten. Einleitende Worte spricht SP-Chef Alfred Gusenbauer.

11. Mai 2004, 19 Uhr, Diplomatische Akademie, Festsaal, 4., Favoritenstraße


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