Wildschwein gehabt

Stadtleben | MICHAEL MARCHETTI | aus FALTER 18/04 vom 28.04.2004

NATUR Ob Marathonläufer oder Krabbelkinder, Ausflügler oder Karenzväter - die Wiener haben den Lainzer Tiergarten neu entdeckt. Die Besucherzahlen in Wiens erstem Naturschutzgebiet steigen.  

Erklär das einmal einem New Yorker: Der Central Park ist sieben Mal kleiner und ein Beserlpark im Vergleich. Der Bois de Boulogne in Paris kommt gerade mal auf ein Drittel seiner Fläche. Der Lainzer Tiergarten überragt sie alle: Das ehemalige Jagdgebiet des Kaisers breitet sich am westlichen Wienrand auf 2450 Hektar aus, ein wundersamer Garten in der Großstadt, in dem sich trotz Tausender Sonntagsspaziergänger immer noch Hirschkäfer und Feuersalamander, Wildschweine und Fledermäuse tummeln. Sogar solche, die es sonst nirgendwo mehr gibt in Österreich.

  Auf seinen Wanderwegen könnte man gleich zwei Marathonstrecken einrichten, ohne dass die Teilnehmer an derselben Stelle zweimal vorbeimüssen. Vielleicht auch deshalb wirkt der Lainzer Tiergarten wie ein Magnet auf Läufer und neuerdings


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