WIENZEUG

Politik | aus FALTER 19/04 vom 05.05.2004

Abtreibungsdiskussion Seit 30 Jahren gilt in Österreich die Fristenlösung, in den vergangenen Jahren gab es aber mehrmals Diskussionen über die Beschränkung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch. Gleichzeitig protestieren radikale Abtreibungsgegner immer öfter vor Kliniken. Wie steht es um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Österreich? Und was kann getan werden, um den Psychoterror von Abtreibungsgegnern gegen betroffene Frauen zu stoppen? Darüber diskutieren die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Beate Wimmer-Puchinger (SPÖ), Claudia Sorger von der Sozialistischen Linkspartei und Sabine Beham, Leiterin der Abtreibungsklinik Lucina.

Donnerstag, 6. Mai, 19 Uhr im Café Tachles (2., Karmeliterplatz 1).

Auf den Spuren der Familie Kurzweil 1990 wurden auf einem Dachboden im südfranzösischen Auvillar mehrere Koffer mit Dokumenten, Hausrat und Kleidung entdeckt. Anhand der Papiere fanden die Behörden heraus, dass die Koffer einst einer jüdischen Familie aus Graz gehört haben, die vor den Nazis flüchten musste. 14 Jahre nach dem Fund haben nun Schüler mehrerer Grazer Gymnasien gemeinsam mit zwei Zeithistorikerinnen das Schicksal der Familie Kurzweil recherchiert und eine Ausstellung zusammengestellt, die ihr Leben und ihre Flucht aus Österreich dokumentiert. Im Wiener Verein Esra, der traumatisierte Holocaust-Opfer betreut, kann die Ausstellung bis 3. Juni besichtigt werden.

Montag bis Donnerstag, jeweils von 9-12 Uhr und von 14-19 Uhr, Verein Esra, 2., Tempelgasse 5. Der Eintritt ist frei, für den Einlass bitte einen Lichtbildausweis mitbringen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige