Die drei Tenöre

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 19/04 vom 05.05.2004

MONSTERFILM Dracula, Frankensteins Geschöpf und der Wolfsmensch im Dreierpack! Einen verjüngten Vampirjäger liefert "Van Helsing" gratis dazu. 

Ein Monster oder Monstrum ist etwas, das wert ist, gezeigt zu werden. Was zeigt nun der Mordstrumm-Monsterfilm "Van Helsing", was bietet er uns als sehenswert an? Im digitalen Grau Transylvaniens sehen wir Dracula, Frankensteins Kreatur und den Wolfsmann in wechselnden Konstellationen von Bündnis und Rivalität. Alte Kinomonster im Tripelpack; ein viertes, die Mumie, hat "Van Helsing"-Regisseur Stephen Sommers schon zweimal reanimiert. Was unique selling proposition dieses Films sein will, ist gängige Praxis einer am Softwaredesign von Computerspielen orientierten Filmindustrie: der monster-mash, das Fusionieren von Kreaturen aus verschiedenen Filmserien und -traditionen.

  Nicht nur drei horrende Horrorveteranen kriegen wir gezeigt. Für Wiedererkennung sorgen auch Aufgüsse von Effekten aus "Blade 2" und eine schon neulich im Monstermasher


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