Dramen aus Neuropa

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 19/04 vom 05.05.2004

FILM Die Filmschau "Grenzenlos" präsentiert 74 Filme aus den ehemaligen Ostblockstaaten - das Hauptaugenmerk liegt auf den neuen EU-Beitrittsländern. 

Aus aktuellem Anlass schiebt sich Europa derzeit überall ins Bild: So weht auch auf dem Katalog des Filmarchivs Austria die blaue Fahne mit den gelben Sternen, darüber ist "EU+10" und "Grenzenlos" zu lesen: Unter diesem Titel werden bis 8. Juni im Metro-Kino Filme vor allem aus den acht osteuropäischen Beitrittsländern präsentiert.

  Zehn Länder, hundert Jahre Kino - ein weites Feld. Im Filmarchiv entschied man sich, gemäß dem Titel der Reihe, für ein Konzept der Offenheit. Oder, anders gesagt, von jedem ein Bisserl was: So stehen Klassiker wie Andrzej Wajdas "Asche und Diamant" (Polen, 1958) oder Milos Formans "Die Liebe einer Blondine" (Tschechoslowakei, 1965) neuen und neuesten Produktionen gegenüber. Und auch hier bemühte man sich um eine große Bandbreite: Hochglanz-Historiendramen sind ebenso vertreten wie Zeitreisekomödien,


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