"Mongon, du spinnst!"

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 19/04 vom 05.05.2004

PRATER Emmanuel Mongon soll nach diversen Wickeln und gescheiterten Konzepten den Wurstelprater endlich auf Vordermann bringen. Der Themenparkspezialist aus Paris über das schwierigste Freizeitpflaster der Welt, den Verlust des typisch Wienerischen und die Kunst der Muße. 

Seine gesammelten Unterlagen zum Prater hat Emmanuel Mongon ziemlich weit westlich von Wien gelagert. "Sicherheitshalber", sagt er und lächelt wie eine Sphinx. Im Pariser Büro stapeln sich die Ordner mit 200 Projekten zum Wurstelprater, alles geheim gehalten, sicherheitshalber. Der Franzose, der vor neun Monaten zum neuen Masterplaner des Praters ernannt wurde, weiß, dass ihm nur eines bei seiner heiklen Aufgabe helfen kann: Distanz. "Ich bin überzeugt, dass es für diesen Job eine Chance ist, Nichtwiener zu sein, unbelastet von außen zu kommen", meint Mongon.

  An seinem Job, den schmuddeligen Wurstelprater umzugestalten und das Geschäft dort wieder anzukurbeln, haben sich vor ihm schon diverse Praterplaner


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