IDEEN FÜR DEN PRATER

Ein einfacher Plan

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 19/04 vom 05.05.2004

Sie wollten einen schönen bunten Plan sehen, mit allen Gebäuden, am besten noch mit jedem Häusel und Papierkorb oben. Aber dann bekamen die Praterunternehmer Emmanuel Mongons Masterplan-Ideen präsentiert - viel Freizeittheorie, Statistik und ein paar konkrete Ideen. Keine Rede vom einfachen Plan, den jeder gleich versteht. Denn der neue Pratervordenker Mongon präsentierte nach neun Monaten Grundlagenarbeit mit seinem 35-köpfigen Imageinvest-Team vor allem harte Fakten, die manchen Praterunternehmern fast zu hart waren: 4,2 Millionen Besuche gibt's jährlich im Wurstelprater, der Vergnügungspark macht hundert Millionen Euro Umsatz im Jahr, die Infrastruktur der Anlage muss für einen Spitzentag mit 18.800 Leuten gerüstet sein. Solche Daten hatte es bisher trotz mehr als einem Jahrzehnt Praterplanübungen nicht gegeben.

  Neben den wissenschaftlichen Untersuchungen und den Besucherbefragungen wurden unter Mongons Ägide bisher zumindest ein paar sichtbare Dinge umgesetzt: es gibt


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