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Markt wächst

Stadtleben | aus FALTER 19/04 vom 05.05.2004

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Flut der Neueröffnungen am Naschmarkt ist keinesfalls abgerissen und reißt keinesfalls ab. Veränderungen allenthalben, die lückenlose Nutzung dürfte bald eingetreten sein, Uniformität geht aber leider vor Individualität. Die jüngsten Zugänge sind diese:

Umar, 4., Naschmarkt 76-79, Tel. 587 04 56, Mo-Sa 10-24 Uhr.

Das wunderbare Lokal der besten Fischhändler am Markt. Besseren Fisch kriegt man um dieses Geld nicht.

Al Mercato, 6., Linke Wienzeile 20, Tel. 587 61 34.

Nicht unnetter, relativ junger Italiener, dem es nur leider völlig an Profil fehlt.

Lee's Dining, 4., Naschmarkt Stand 126.

Eröffnung war kurz nach Redaktionsschluss. Was sich schon absehen ließ: das derzeit übliche Loungeequipment und eine allasiatische Karte.

Carne&Pasta/Wickerl, 4., Naschmarkt Stand 528-529.

Das vorigen Sommer eröffnete, mehrstöckige Wiener "Tapas"-Experiment schwenkte auf Italo-Küche um - dabei war die Küche noch das Beste am Lokal.

Imbiss Keskin Akan, 4., Naschmarkt Stand 544 und 561.

Uriges und mit geringem Aufwand errichtetes Fressstandl, an dem man sowohl Eis als auch türkisches Essen bekommen kann.

WEIN Da der Grüne Veltliner nun einmal die meist angebaute Rebsorte des Landes ist und etwa 36 Prozent des heimischen Rebbestandes ausmacht, wächst er auch dort, wo man ihn nicht so erwarten würde. In Rotweingegenden wie Südburgenland oder Carnuntum etwa. Genau dort zeigt Gerhard Markowitsch allerdings, dass nicht Wachau und Kamptal den Veltliner beherrschen, massive Frucht, schönes Fruchtspiel, jede Menge Schmelz.

Preis: E 7,00, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Meinl am Graben.


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