NÜCHTERN BETRACHTET

Schelle, Flonder, Hacht und Ruchen

Kultur | aus FALTER 20/04 vom 12.05.2004

Aus irgendeinem oder auch gar keinem Grunde werde ich derzeit gerne in die Schweiz geschickt. Soll mir recht sein. Endlich wieder ein Land, in dem man Geld wechseln muss - die langweilig hässlichen Euroscheine gegen die schönen, bunten Frankenbanknoten. Offenbar war der avancierteste und fleißigste Österreichdenker Österreichs gerade verkühlt, verhindert oder verreist, jedenfalls war ich eingeladen worden, den Stüdentlis in Zürich Österreich zu erklären. Dazu musste ich aber erst einmal hinfliegen. Ei, warum nicht?! Am Montagabend ist der Flughafen praktisch menschenleer, man hat in einer halben Minute eingecheckt. Die eigenartige Melancholie, die sich breit macht, und die aufkeimende Flugangst müssen in der spärlich besetzten Fokker 100 mit Gin Tonics im Verhältnis 1:3 behandelt werden. Dazu nimmt man besser auch ein wenig Nahrung zu sich. Eins von diesen Dreieckssandwiches eventuell. Aber womit sind die gefüllt? Salami und Chäs sind unschwer zu identifizieren, aber was

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